Warum Dir "Vertrauen" manchmal schwer fällt und wie Du die eigenen Hindernisse überwinden kannst

 

                      Menschen treten in unser Leben.

Wir lernen Sie kennen und alles scheint wunderbar zu sein.

Der Sympathiefaktor stimmt und die Beziehung zu diesen Menschen,

ob nun freundschaftlich oder partnerschaftlich,

fühlt sich richtig und gut an.

Doch dann beginnen wir damit,

alles auseinander zu nehmen. 

Oft sind es folgende Fragen, die auftreten:

 

Meint er oder sie es ernst?

Bin ich nur ein Lückenfüller?

  Kann ich ihm oder ihr über den Weg trauen?

Da ist es !

Das Selbstvertrauen und das Fremdvertrauen in Kombination oder auch nicht. 

          

Warum ist das so?

Deine Erfahrungen, die Du im laufe des Lebens machst,

sind natürlich nicht immer die, die Du Dir wünscht oder erwartest.

Jeder Einzelne von uns, trägt sein Päckchen.

Jeder hat mehr oder weniger, seine guten Erfahrungen,

sowie auch schlechte Erfahrungen gemacht.

Diese negativen Erfahrungen wollen wir nicht noch einmal durchlaufen müssen.

Und hier schaltet unser Gehirn.

Es erkennt den Prozess, der wie alle anderen abgespeichert wird und wir reden uns ein,

uns nie wieder von einem Menschen so hintergehen zu lassen.

Eine Art Schutzinstinkt hat sich gebildet.

Misstrauen bildet sich also nicht, ohne Grund.

Es bildet sich, je nach Erfahrungsgrad schon im Kindesalter

und hat extreme Auswirkungen auf die Entwicklung und den weiteren Lebensweg, des Menschen.

  

Die Einsicht

Aus positiver Sicht, korrigieren wir eigentlich nur unsere Fehleinschätzung.

Ja. Misstrauen ist ein Warnsignal, aber eigentlich ist es recht oft fehl am Platz und unnötig.

Willst Du also wieder vertrauen können,

dann beginne damit im Ursprung zu wühlen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Setze Dich mit Deiner Vergangenheit und Deinen Erlebnissen auseinander und stelle Dich ihnen.

Wenn Du den Grund für Deinen Alarm hast, kannst Du besser lernen damit umzugehen und besser einschätzen,

ob es wirklich berechtigt ist oder Dir Dein Gehirn einen Streich spielt.

Wurdest Du belogen, hintergangen oder anderweitig enttäuscht?

Welche Erlebnisse hattest Du, dass es solche Nachwehen mit sich zieht?

Nicht alle Menschen sind gleich. Mach Dir das bewusst.

Hör auf zu denken, dass Du der einzige, gute Mensch in diesem Universum bist.

Das wäre rational unmöglich.

 

Die Lösung: Raus aus dem Panzer !

Sei offen und ehrlich. Rede.

Verstecke Dich nicht länger.

Es ist an der Zeit für Veränderungen.

So schwer es Dir auch fallen mag, ist es dennoch ein unverzichtbarer Prozess,

den Du durchlaufen solltest, wenn Du Veränderungen möchtest und wieder vertrauen möchtest.

Das es einfach ist, behauptet niemand.

Es ist eine andauernder Entwicklung, die Du durchlaufen wirst.

Den Zeitpunkt dafür darf Dir natürlich niemand vorschreiben.

Nur Du allein kannst wissen, wann Du bereit dazu bist und entscheidest darüber.

Allerdings solltest Du Dir im Klaren darüber sein, dass Du allein sein wirst,

wenn Du Dich dem nicht stellst.

Auch hier gilt: Jeder hat sein eigenes Tempo !

Denke einfach daran, dass Dein Gegenüber nichts, für Deine persönlichen Erfahrungen kann.

Lass die Person daran teilhaben und er kann zumindest besser nachvollziehen, was in Dir vorgeht.

Sie kann darauf eingehen und Dir wird es automatisch leichter fallen, Dich auf diese Person einzulassen.

Äußere Dich und Du machst den ersten Schritt in die richtige Richtung.

Vertrauen ist ein erlerntes Verhalten.

Du bist in der Lage, Dein Verhalten zu strukturieren.

 

Weiteres Interessantes

Laut einer Studie der Uni von Kalifornien in Berkeley, kann man an einigen Verhaltensmerkmalen,

wie zum Beispiel Mimik und Gestik erkennen, wer vertrauenswürdig wirkt.

Menschen, die im Gespräch häufiger nicken, lächeln,

Augenkontakt halten und eine offenere Körpersprache besitzen,

wurden als besonders emphatisch eingestuft.

 

Wer diese erforschten, äußerlich erkennbaren Merkmale nicht besitzt,

ist tatsächlich weniger in der Lage, richtig mit entgegengebrachtem Vertrauen umzugehen

und kann sich nur schwer in Andere einfühlen und ihre Emotionen interpretieren.

Ebenfalls zeigte diese Studie bei diesen Menschen, weniger Vertrauenswürdigkeit.

 

Wie Menschen Vertrauen verspielen können

Jemand bringt Dir sein Vertrauen entgegen und Du läufst Gefahr es nicht wertzuschätzen, indem Du:

 

Deine Versprechen nicht hältst oder Abmachungen einfach über Bord wirfst.

 Der eigene Vorteil steht im Vordergrund, ohne Rücksicht auf Verluste.

 Du hast mehr Kritik, als Lob auf Lager und teilst das ordentlich aus,

 lügst der eigenen Bedürfnisse zu Liebe,

 suchst die Schuld in anderen Menschen und deren Handlungen,

 kontrollierst lieber, um keinen eigenen Verlust zu erleiden,

 plauderst die Vertrauenswürdigkeit deines Gegenübers aus, um im Mittelpunkt zu stehen,

 hast keine Einsicht über Deine eigenen Fehler,

 geschweige denn, echte Entschuldigungen parat.

 

Man kann die Liste fortführen oder den echten Sinn herausfiltern.

Und zwar zu hinterfragen, ob Du Dein Verhalten im Blick hast und wenn nicht,

ob es nicht an der Zeit wäre, daran zu arbeiten.

Für die Menschen, die man liebt.

Für die Menschen, denen man etwas bedeutet und die Dir ihr Vertrauen schenken.

Es ist wichtig, dass wir Ihnen mehr Respekt und somit unser Vertrauen entgegenbringen.

Sie haben es verdient und nichts mit unserem persönlichen Konflikten zu tun.

 

Hast Du noch Fragen, Anregungen, Wünsche oder sonst etwas,

was Du gerne noch loswerden möchtest?

Dann freue ich mich, darüber im Kommentarbereich zu lesen.

 

BE FREE

BE HIPPIE

BE

Give love

 

 

     Deine Su <3 

Kommentare: 4
  • #4

    MalaikaTravel (Mittwoch, 10 Januar 2018 18:13)

    Hallo Magic. Vielen Dank, auch für deinen hilfreichen Beitrag. Auch darin steckt viel Wahrheit. Allerdings glaube ich, jeder Mensch soll das tun, was ihn glücklich macht und selbst entscheiden können, welches seine Aufgaben sind und womit er sich auseinandersetzen mag. Das gehört ebenso zum Selbst und zum BE <3 :-)

  • #3

    Magic (Dienstag, 09 Januar 2018 17:03)

    Solange man man selbst ist, Ist alles andere und sind alle anderen Nebensache. Es ist nicht deine Aufgabe die Probleme anderer zu lösen. Dadurch verlierst du dein eigenes Licht und vertrauen. Wenn du vertraust... Wirst du dein Interesse bekunden... Das selbe Vertrauen wird es dir aber auch gestatten weiter zuziehen... Die Emotionen in dir haben keine Richtung. Alles ist eine Beziehung zu dir selbst. Das ist Liebe.. Das ist Einheit mit dir selbst. Du hilfst Menschen am besten dabei vertrauen und liebe zu erfahren in dem du es lebst... Eher als das du dich verlierst um anderen zu zeigen, wie sich das anfühlt,und dabei deinen eigenen Frieden verlierst. Der Schmerz der entsteht... Ist selbst geschaffen... In dem man den anderen als Motivation sieht aus seinem panzer zukommen... Ist die Unheil schon bestimmt. Aus seinem panzer zukommen... Jemandem zu bekunden, das man Interesse hat.. Ist ein Akt der selbstannahme... Ebenso jemanden gehen zu lassen... Wenn man lernt seine Gefühle für einen selbst fließen zu lassen. Kann niemand einem mehr wehtun. In dem man nix mehr zurück hält... Ist das bedingungslose Liebe... Das "Umzu" ist das was wehtut... Lass alles fallen... Du bist unverletzlich... In deiner totalen verletzlichkeit

  • #2

    MalaikaTravel (Montag, 08 Januar 2018 15:17)

    Hallo Shin.
    Vorab erstmal vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag, der nochmals zum Denken anregt.
    Ich könnte mir vorstellen , so wie du dich beschreibst, dass auch das etwas Überwindung gekostet hat. Du hast Recht. Was man nicht tun sollte,ist alles kaputtdenken.
    Ich glaube, es geht hierbei viel mehr um das Verstehen , als um das Problem an sich.
    Ich möchte dir mal eine Frage stellen.
    Hast du ihr schon einmal gesagt,was du in diesem Beitrag geschrieben hast? Ich weiß es nicht und ich kenne sie nicht, aber eigentlich ist es so, dass es oft viel mehr um die Kommunikation geht. Nicht um zu hören, sondern eher darum zu verstehen und sich in den anderen einzufühlen. Warum?
    Wenn du ihr das nicht gesagt hättest, hast du ihr die Chance verwehrt dich zu verstehen, die Sache zu überdenken und zu agieren. Vielleicht gibt es gar kein Problem!? Frag sie doch einfach mal? Ich persönlich finde das Argument mit dem Samen im dunklen Raum sehr schön. Das gibt Impulse und gibt zu verstehen, dass die Absicht dahinter doch ernster ist.
    Hast du dich gefragt, was in ihr vorgeht? Vielleicht trägt sie auch Ängste in sich!?

    Mein Tipp:
    Kehre nicht um, zurück in dein Schneckenhaus, sondern gewähre ihr und somit auch dir selbst einen Schritt in eine Richtung,die dich weiterbringt. Durch Offenheit, indem du sie an deine Gedanken teilhaben lässt und mit ihr redest. Keine Diskussionen, sondern gute Gespräche. Somit öffnest du eine Tür oder eine Chance auf etwas Gutes und darauf verstanden zu werden, zu agieren. Die besten Freundschaften und Beziehungen sind nur von Dauer und können wachsen, wenn man ihnen Vertrauen entgegenbringt. :-)
    Ich wünsche euch alles Gute <3

    Noch ein Tipp: Jeder Tag, beginnt mit etwas Neuem!

  • #1

    Shin (Montag, 08 Januar 2018 08:35)

    „Ich lag in der Nacht noch stundenlang wach, um eine Lösung für ein Problem zu finden welches möglicherweise gar nicht existiert. Nicht weil ich es musste, sondern weil ich sie mag. Aber das allein genügt ihr nicht, sie möchte dazu noch Schmetterlinge & Regenbögen. Nur leider kann ich dies zurzeit nicht bieten. Wenn man lange zeit alleine ist fragt man sich ob man mal was anders machen sollte, vielleicht sogar etwas „neues“ wagen. Es kann auch schon ausreichen nicht alles bis ins kleinste Detail mit möglichen Problemen von A bis Z zu planen. Alleine um diese Angewohnheiten des übermäßigen Nachdenkens mal über Bord zu werfen bedarf es nicht nur eine Menge Zeit sondern auch nicht selten Überwindung. Wenn man das geschafft hat, dann braucht man nicht mehr ein Anforderungsprofil für eine Beziehung, die eine Seite lang ist um es zu versuchen. Denn da wissen einige aus der Erfahrung, es war der ausschlaggebende Punkt wieso man keine Beziehung eingegangen ist. Was aber nun tun wenn der gegenüber genauso agiert und nach Gründen & Ursachen forscht ? Man fängt wieder an in alte Muster zu verfallen und zu grübeln. Und langsam aber sicher zieht man sich wieder in den Panzer zurück, den man für eine kurze Weile verlassen hatte um frische Luft zu schnappen. Die Absicht etwas zu probieren um zu sehen was sich daraus entwickeln könnte ist vielleicht eine gute Idee, aber möglicherweise nicht für beide Parteien befriedigend. Aber etwas zu analysieren oder zu diskutieren was nicht mal begonnen hat, ist wie einen Samen in einen dunklen Raum zu sperren und hoffen das er eines Tages keimt.“