Wenn Du wüsstest, dass Du bald sterben wirst, würdest Du alles genauso tun, wie Du es jetzt tust? 25 entscheidende Lebensfragen

 

 

Eine schlaue Frau, sagte einmal:
„Beschäftigst Du dich mit Lebensfragen?

Dann nimm den Tod als Ratgeber!“

 

Wir benehmen uns, als ob wir unsterblich sind.

Sind wir aber nicht.

Warum handeln wir so, als ob wir unendlich lange auf diesem Planeten wären?

 

Was mir klar geworden ist, als ich mit der Gesellschaft im Dialog war:

Da waren Menschen, die mir weiß machen wollten, dass es um nichts anderes geht, als:
Einen festen Job zu haben...

Regelmäßiges Einkommen zu besitzen...

Familie zu gründen...

Versicherungen und unbedingt an die Altersvorsorge zu denken...

 

...und weiterer kommerzieller Scheiß, der mich eigentlich null interessierte...

 

Warum?

 

Woher weiß ich denn jetzt was ist, wenn ich alt bin?

Woher weiß ich, ob ich überhaupt alt werde?

Woher weiß ich, wann mein letzter Tag ist?

Wissen die Anderen wieder mehr über Dich,

dass sie Dir erzählen wollen, was Du tun musst, um gut zu leben?

Nein!

Du hast für nicht´s eine Garantie.

 

Was ist mit diesem Satz:

Lebe jeden Tag, als wäre es dein Letzter“?

 

Man sagt es vor sich hin, man denkt daran, aber man glaubt es nicht.

Man glaubt, man ist unsterblich...

Und an dieser Stelle würde Dalai Lama eine Pause machen und sehr laut lachen*.

 

Du hast Pläne und Träume im Kopf und willst sie verwirklichen

und sprichst Du mit jemanden darüber,

dann heißt es mit zweifelnder Miene:

„Du?“,

„Das ist aber sehr riskant.“,

„Sei doch froh, dass Du geregeltes und gutes Einkommen hast.“

 

JA! Natürlich kannst Du froh darüber sein.

Geld ist wichtig in dieser Gesellschaft, aber warum sollte man nicht einmal offen für eine Veränderung sein?

Etwas Mut und Risiko gehört doch dazu, um Ziele zu erreichen.

 

Wenn ich mir überlege, dass man 365 Tage im Jahr arbeiten geht,

was in Stunden umgerechnet schon 8760 unserer Lebenszeit pro Jahr ausmacht

und davon bekommt man im besten Fall das Wochenende,

plus 29 Tage Freiheit zurück,

dann ist das für mich persönlich ganz klar ein

schlechter Deal !

 

Nun zum zwischenmenschlichen Teil.

Wenn Du wüsstest, dass Du nicht mehr lange hast,

würdest Du dann mit den Menschen genauso umgehen, wie Du es jetzt tust?

Würdest Du ihnen eventuell mehr Zeit schenken? Mehr Liebe? Mehr von all dem, was Du wirklich für notwendig erachtest?

 

Ich weiß es nicht, aber ich denke, wenn einige Menschen sich diese Fragen öfters stellen würden,

würde die Welt sich vielleicht ein kleines Stückchen anders drehen und

das festgefahrene Weltbild mit ihren Normen und Richtwerten,

in denen wir gefangen sind, würde in tausend Stücke zerbröseln.

 

Wenn uns ein geliebter Mensch unerwartet verlässt, sind wir immer total überrascht.

Niemand hätte erwartet, dass dieser Mensch, der doch noch so viel Zeit hatte und unsterblich schien, weil er so hart für die Zukunft gearbeitet hat,

plötzlich aus unserem Leben verschwindet.

Dann kommen Gedankengänge, Fragen, Zweifel bis hin zu Vorwürfen.

 

"Warum habe ich mich nur so selten bei ihm gemeldet?"

"Wir haben nicht einmal mehr vorher reden können..."

"Ich wollte diesem Menschen eigentlich noch etwas Wichtiges sagen..."

 

Die ganze Zeit, bist Du davon ausgegangen,

dass Du noch so viel Zeit mit diesem Menschen hattest und dann ist die Zeit plötzlich um.

Was hast Du in dieser Zeit gemacht?

Für Deine Zukunft gearbeitet?

Wichtige Erkenntnisse entstehen schon hier.

 

Es ist nichts Verwerfliches daran, arbeiten zu gehen und für sich zu sorgen.

Vielmehr geht es mir um etwas Anderes.

Es gibt Menschen, die gehen ausschließlich arbeiten, damit sie so leben können,

wie es von der Gesellschaft vorgeschrieben ist.

Sie sind eigentlich nicht zufrieden und wollten immer andere Ziele verfolgen,

sich selbstständig machen, auswandern oder eigentlich in eine ganz andere berufliche Richtung gehen, sie bewegen sich in einer gefühlten Endlosschleife und wollen ausbrechen oder andere Wege einschlagen.

Es sind die unterschiedlichsten Intentionen, die sie bewegen,

aber dann hört man doch immer wieder:

Es ist jetzt nun mal so“.

 

Sie geben sich und ihre Träume auf.

Warum?

Aus Angst zu versagen oder ein unnötiges Risiko einzugehen

und sich immer mit der Frage zu beschäftigen:

Was wäre, wenn?“

 

Man muss nicht immer alles hinterfragen und auch nicht immer Antworten darauf bekommen oder parat haben.

Allerdings hilft es Dir den Kreislauf zu durchbrechen.

Es hilft, den alten Dreck der an Dir haftet Stück für Stück zu beseitigen.

Mal etwas mehr und mal etwas weniger, aber immer ein bisschen, bis er ganz weg ist.

Manche Fragen bringen Dich weiter!

Sie können alten Schmerz auflösen oder dich von Lasten befreien,

Dir wichtige Lebenserkenntnisse verschaffen und

Dir neue Wege eröffnen.

Sie können Emotionen in Dir wachrütteln,

Dich glücklich oder traurig machen,

aber sie werden mit jedem Stück, immer mehr Last von Dir fallenlassen.

 

Was könnten anregende Fragen sein, die Dich tiefgründig ins Leben eintauchen lassen?

 

1. Was hast Du bisher aus Deinen Fehlern gelernt? Welche Erkenntnisse, hast Du daraus gezogen und wie hast Du danach weitergemacht?
2. Wie bist Du aufgewachsen/ erzogen worden? Welches Familienkonstrukt hattest Du und hattest Du eine glückliche Kindheit? Wie hat sie dich bis heute geprägt?
3. Wenn nicht jetzt, wann dann? Und warum? Was hindert Dich wirklich?

4. Was bedeutet das Leben für Dich und was bedeutet es, zu leben?
5. Was willst Du erreichen, wo sind Deine Ziele?
6. Wo siehst Du Dich WIRKLICH in fünf Jahren? ;-)
7. Was wolltest Du schon immer mal tun und warum hast Du es bisher noch nicht getan?
8. Welche Art zu leben strebst Du an? Was würdest Du noch anders machen wollen und warum veränderst Du nichts am Ist-Zustand?
9. Was macht für Dich eine bessere Welt aus und was denkst Du, solltest Du persönlich noch verändern, um Deinen Teil dazu beizutragen?
10. Wie behandelst Du andere Menschen? Wie wirst Du behandelt? Hängt es miteinander zusammen?

Ist es richtig? Warum?
11. Welche Superhelden oder Filmfiguren findest Du toll und warum? Warum identifizierst Du dich mit ihnen?
12. Würdest Du Deinen Job kündigen, wenn Du eine Freiberufler-Alternative hättest, die Bombensicher wäre?

Was würde es so sicher machen?
13. Was würdest Du ändern, wenn Du wüsstest, dass Du nur noch 3 Jahre zu leben hast?
14. Was würdest Du tun, wenn Du die Sicherheit hättest, dass Dich niemand in Deinem Tun kritisieren oder verurteilen würde?
15. Triffst Du gerne Entscheidungen oder eher nicht? Warum? Was verbindest Du damit?
16. Was könnte Dir im schlimmsten Fall passieren, wenn Du eine Entscheidung triffst? Ist der schlimmste Fall schon einmal eingetreten und ging es um Leben oder Tod?
17. Ist es schlimmer an einem Vorhaben zu scheitern oder es nie ausprobiert zu haben?
18. Gibt es Dinge, für die Du sehr dankbar bist? Welche?
19. Wenn Du woanders und anders leben könntest, wo wäre es? Warum tust Du es nicht? Welche Möglichkeiten gäbe es?
20. Wann hast Du das letzte mal bewusst geatmet? Deinen Puls oder Herzschlag gespürt?
21. Wen liebst Du und wann hast Du es dieser Person das letzte Mal gesagt oder gezeigt?
22. Was sind Deine schönsten Erinnerungen oder Erlebnisse? Warum? Und warum denkst Du sind es ausgerechnet diese Dinge, an die Du Dich gut erinnern kannst?
23. Hast Du manchmal das Gefühl in einer Endlosschleife festzustecken? Woran könnte das liegen? Was könntest Du dagegen tun?
24. Denkst Du, dass Du etwas loslassen solltest? Warum hast Du es noch immer nicht getan? Was hindert Dich?
25. Wenn Du wüsstest, dass wir alle nur noch kurze Zeit auf dieser Welt haben, wen würdest Du kontaktieren und was würdest Du ihm sagen?

 

Es gibt tausende, solcher Fragen und tausende darauffolgende Entscheidungen.

Doch worum es dabei wirklich geht, wirst Du erst herausfinden,

wenn Du Dich damit auseinandersetzt.

Allein das "Warum" die ein oder andere Frage etwas verändern könnte, ist meist schon eine recht gute Erkenntnis.

Auf dem Weg, wirst Du wahrscheinlich sehr oft stolpern, aber genauso oft wirst Du aufstehen und weitergehen bis Du ans Ziel gelangst.

Vielleicht bringt es Felsen zum rollen oder vielleicht nur einen kleinen Kieselstein.

Es spielt keine Rolle, sondern nur einzig und allein der Gedanke daran, verändert Dinge.

 

Abschließend noch ein Zitat von Karl Krauss:

 

Man darf nicht nur keine Gedanken haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken“

 

 

Willst Du noch etwas dazu beitragen?

Eine Frage stellen oder beantworten?

Hast Du Wünsche oder interessante Themen dazu?

Dann hinterlasse gerne Deine Fußstapfen im Kommentarbereich.

Ich freuen mich auf Dich!

Peace

 

Deine Su <3

 

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